Ich denke jeder, der ins Ausland geht, freut sich nicht nur, sondern weiß auch, dass es auch negative Seiten an einem Auslandsjahr gibt. Man hofft aber und geht davon aus, dass die Positiven überwiegen.
Ich habe mir natürlich auch so meine Gedanken gemacht, was so ein Jahr alleine, in einem fremden Land, für mich und mein Leben bedeutet.
Hier zu Hause in Deutschland, lebe ich alleine mit meiner Mutter zusammen und habe daher auch ein ziemlich enges Verhältnis zu ihr.
Ich frage mich also oft, ob ich es ohne sie überhaupt so lange aushalte, das längste was ich bis jetzt von zu Hause weg war, waren 6 Wochen. Mein größtes Problem wird also denke ich mein Heimweh werden, auch wenn ich das hier, wenn ich kürzere Zeit wegfahre, nicht habe. Da freue ich mich auch mal ein wenig Abstand zu ihr zu gewinnen.
So hoffe ich aus tiefstem Herzen, in eine Familie zu kommen, die mich wirklich als ein neues Familienmitglied ansieht und aufnimmt.
Dass ich in Amerika neue Freunde finde, davon gehe ich aus, aber trotzdem wird es sehr hart, meine "alten" Freunde hier zu verlassen.
Ich werde auf jeden Fall versuchen mit ihnen in Kontakt zu bleiben, aber mit einer so großen Abstand wird man sich, denke ich, voneinander entfernen.
Am Anfang werde ich wahrscheinlich Probleme haben bei der Kommunikation, ich kann im Moment noch gar nicht abschätzen, wie gut ich wirklich Englisch sprechen kann.
Dabei habe ich vor allem vor der High School Angst, denn die Gastfamilie kann da ja noch eher auf einen Rücksicht nehmen.
Aber ich habe gehört, dass die Schulen in den USA nicht so anspruchsvoll sind, das ist zumindest ein wenig beruhigend.
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