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In diesem Blog geht es um das Teilen von Gedanken, Ideen und Erlebnisse rund um mein Auslandsjahr in den USA.

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Samstag, 16. Juni 2012

Langer Weg in die USA

Im Moment kann ich nichts anderes tun, als zu warten, darauf, dass sich die Organisation meldet.
Doch um hierhin zu kommen, musste ich ziemlich viel machen.


Zuerst eine Bewerbung an das Parlamentarische-Patenschafts-Programm (kurz PPP), ein Vollstipendium, welches vom Bundestag bezahlt wird und bei dem man die deutsche Schülerschaft im Ausland repräsentiert, schreiben. Dieses bestand aus persönlichen Angaben und einem ausführlichen Brief, indem ich mich vorstellen und meine Gründe, für das Auslandsjahr, beschreiben sollte.


Dann kam das Vorstellungsgespräch mit den anderen Bewerbern.
Zur Vorbereitung sollten wir zwei Gegenstände mitbringen, eines, welches uns selbst repräsentieren und eines welches für unsere Heimatregion stehen sollte. Ich habe um mich darzustellen meinen Rudereinteiler mitgenommen. Rudern ist ein sehr wichtiger Teil in meinem Leben. Es sollte für den Zusammenhalt in dem Verein, meine Freunde dort und die Zeit die ich dort verbringe stehen, aber vor allem mich widerspiegeln oder wie ich gerne wäre.
Ausgeglichen, dynamisch, zielorientiert, kraftvoll, perfektionistisch, schnell, elegant und besonders.
Für die Stadt in der ich lebe, Hamburg, habe ich eine Hansekogge aus Ton geformt und auf das Segel aus Stoff das Hamburger Wappen gesetzt. Diese Kogge steht für die Hamburger Geschichte, den Handel, den Hafen, der Hamburg ausmacht, die Verbindung durch den Handel und die Elbe mit der gesamten Welt. Sie soll Hamburg als eine weltoffene Metropolenstadt darstellen.
Bei dem Bewerbungsgespräch gab es Gruppengespräche, ein Einzelinterview, eine Präsentation und als Überraschung einen Politik- und Geschichtstest, zwischendurch ein paar Spiele zur Auflockerung.


Leider habe ich aber eine Absage für das PPP bekommen, bin danach aber bei der Organisation geblieben, über die das ganze gelaufen ist, Experiment e.V..
Dort mussten meine Eltern, meine Lehrer und vor allem ich seitenlange online Platzierungsunterlagen ausfüllen, mit persönlichen Angaben, Einschätzungen der Lehrer, der Eltern, einen Brief an die Gastfamilie, Bilder von meinem Leben, Zeugnisse und vieles mehr.
Außerdem musste ich zu einer ärztlichen Untersuchung und alle versäumten Impfungen nachholen.


Diese Platzierungsunterlagen bekommt dann die Partnerorganisation im Ausland.
Um den Familien dort bei der Auswahl des Gastschülers zu Helfen, hat Experiment von jedem eine Animation nach den gemachten Angaben erstellt.
Diese ist meine (leider sind die in nicht so guter Qualität):



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